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Wieder ein Post von John Lilly, dem CEO der Mozilla Corporation, das weltweit für Aufregung sorgt.

Zuvor hatte Lilly zu Recht Apple wegen seiner Update-Politik kritisiert, jetzt gibt ein neues "Stealth"-Projekt mit dem vorläufigen Namen Data Grund zur Sorge. Mozilla denkt offen darüber nach, in Zukunft das Surfverhalten und Nutzungsverhalten der User mit Firefox aufzuzeichnen, diese Daten dann vermutlich Google aber auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Klar, haben diese Daten einen enormen kommerziellen Wert, das weiß auch Google, der wichtigste Kunde der Mozilla Corporation. Lilly betont, dass die Nutzer entscheiden können sollen, welche Daten weitergeleitet werden sollen.

Falls die Benutzer klar über das Sammeln der Daten informiert werden, explizit zustimmen und die Daten wirklich anonymisiert werden, wäre es grundsätzlich in Ordnung, aber nicht unbedingt mit den Prinzipien von Open-Source-Software vereinbar. Aufgrund der vielen negativen Kommentare auf Lillys Blog und im Web gehe ich aber derzeit eher davon aus, dass dieses Projekt gestorben ist.

14.05.2008 Virtual Net

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