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Das behauptet John Lilly, CEO der Mozilla Corporation, nachdem Apple begonnen hat, seinen eigenen Web-Browser Safari defaultmäßig über das Update-Programm von iTunes auf Windows-Rechnern zu installieren.

Tatsächlich gleicht diese Vorgehensweise, unbemerkt Code auf den eigenen Rechner zu schleusen, der von Malware. Der Unterschied ist, dass der aufmerksame User die automatische Installation beim Updaten von iTunes/Quicktime verhindern kann und dass Safari kein bösartiges Programm ist. Trotzdem, okay ist es nicht.

Ganz neu ist diese Praktik von Apple auch nicht. Ich kann mich erinnern, wie ich das letzte Mal Quicktime installieren wollte, hat mir Apple keine andere Wahl gelassen, außer iTunes zwangsweise mitzuinstallieren. Konsequenz: Ich habe auf Quicktime gänzlich verzichtet. Mittlerweile soll es aber auch einen Quicktime-only Installer geben. Ähnliche Installationspraktiken sind mir auch von Adobe bekannt und diversen inoffiziellen profitorientierten Firefox-Donwloadseiten – Stichwort Firefox mit Google Toolbar.

Bitte nicht falsch verstehen, ich finde das Design von iHardware und iSoftware sehr ansprechend, Apples Produktpolitik hingegen weniger.

27.03.2008 Virtual Net

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